Vom Versorgungsbedarf ausgehen

Notieren Sie, welche laufenden Ausgaben ohne das Einkommen oder die unbezahlte Arbeit der versicherten Person weitergetragen werden müssten. Dazu können Wohnkosten, Darlehensraten, Betreuung, Ausbildung und alltägliche Haushaltskosten gehören.

Vorhandene Rücklagen und gesetzliche Hinterbliebenenleistungen können den privaten Bedarf verringern. Sie ersetzen die Bestandsaufnahme jedoch nicht, weil Voraussetzungen und Höhe von der persönlichen Situation abhängen.

Summe und Laufzeit gemeinsam betrachten

Eine hohe Versicherungssumme für einen zu kurzen Zeitraum kann ebenso am Ziel vorbeigehen wie eine lange Laufzeit mit unzureichender Summe. Ordnen Sie einmalige Verpflichtungen und laufende Versorgung getrennt ein und legen Sie fest, wann der private Absicherungsbedarf voraussichtlich sinkt.

Vertragspartner und begünstigte Person unterscheiden

Versicherungsnehmer, versicherte Person und bezugsberechtigte Person können unterschiedliche Rollen sein. Diese Zuordnung beeinflusst, wer den Vertrag steuert und wer die Leistung beanspruchen kann.

Lesen Sie konkrete Antragsfragen und Vertragsbedingungen vollständig. Allgemeine Informationen ersetzen weder den Vertragswortlaut noch eine individuelle Versicherungs-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Möchten Sie Ihre Absicherung konkret einordnen?

Beschreiben Sie Anlass, gewünschte Versicherungssumme und Schutzdauer. So fragen Sie Angebote auf einer nachvollziehbaren Grundlage an.

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